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„Nur noch traurige Tristesse“
Der Umbau des Christusplatzes ist ein Beispiel einer nicht gelungenen Umgestaltung. Wenn ich heute durch Idar gehe oder meine alte Heimat auf dem Heidensteil betrachte, kann es einen schaudern. Überall liegt Dreck, und Unkraut wuchert. Sperrmüll steht tage-, manchmal wochenlang vor den Häusern. In meiner Kindheit und Jugendzeit war Idar ein wunderschöner Ort. Ich erinnere mich, dass am Alexanderplatz Blumenkästen gepflanzt waren. Heute nur noch traurige Tristesse. Anscheinend interessiert es keinen Menschen, wie unser ehemals so schönes Idar verkommt. Barbara Biegel, Idar-Oberstein Ihr Kontakt zu uns Nahe-Zeitung Römerstraße 4 55543 Bad Kreuznach idar-oberstein@rhein-zeitung.net
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Mieter können am 1. Juni einziehen
Birkenfeld. Im Endspurt befinden sich in Birkenfeld die Arbeiten am Wohnpark Schönenwald im Vorfeld der ehemaligen Heinrich-Hertz-Kaserne. Am 1. Juni sollen die ersten Mieter in die früheren Feldwebelhäuser einziehen. Diesen Termin nannte der Geschäftsführer des Bauherrn Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) Birkenfeld, Michael Schunck, bereits an den Besichtigungstagen im November 2025. Rund 250 Besucher spiegelten damals das enorme Interesse an den zwölf Wohnungen wider: „Vor allem für die Kleineren hatten wir eine Vielzahl von Bewerbern“, informiert der KSG-Chef. Eines der größeren Appartements ist noch - oder besser: wieder - zu haben, da ein Mieter aus privaten Gründen kurzfristig abgesagt hat. Als der Aufsichtsrat jetzt zum letzten Mal die Baustelle besichtigte, zeigte sich Schunck mit Ve...
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Weibliche Stärke aus der Natur
Nohen. Unter dem Titel „Weibliche Stärke aus der Natur“ lädt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Birkenfeld, Melanie Becker-Haßdenteufel, für Sonntag, 14. Juni, zu einer besonderen Veranstaltung auf einem Teilstück der Nohener Nahe-Traumschleife ein. Die Kombination aus einer Kräuterwanderung und szenischen Lesungen, bei der drei Frauenschicksale aus dem Hunsrück im Mittelpunkt stehen, verbindet ein Naturerlebnis mit regionaler Geschichte. Treffpunkt für die rund 5,5 Kilometer lange Wanderung für Frauen ist um 14 Uhr auf dem Parkplatz des Sportheims in Nohen. Die Veranstaltung und endet gegen 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Zwischen den einzelnen Stationen begeben sich die Teilnehmerinnen gemeinsam mit der Naturerlebnispädagogin und Wildkräuterexpertin Beate Stoff auf die Suche...
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„Spricht eine eigene Sprache“
Sofern das Publizierte zutreffend sein sollte, finde ich persönlich dies einen gelungenen Einstieg unserer neuen Verantwortlichen. An Steuergeld kann es daher nicht mangeln. Und die Schaffung neuer, zusätzlicher und Extrastellen gibt es schon seit vielen Jahrzehnten und auf allen Bundes-, Landes- und regionalen Ebenen. Und Bürger unseres Landes mit einem Gehalt von mindestens etwa 100.000 Euro pro Jahr müssen halt scheinbar bevorzugt versorgt werden. Fängt hier bereits das Stadium des Bürgergeldempfängers an? Und dann wundert sich der eine oder andere tatsächlich noch, wenn selbst der demokratischste Demokrat zum Frustwähler wird und blaue Farbe annimmt. Auch wenn der Kandidat aktuell – und scheinbar nur aufgrund der Öffentlichkeitswirksamkeit – verzichtet, spricht schon allein das Vorgeh...
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DB bietet Extra-Seite zum Schienenersatzverkehr
Rheinland-Pfalz. Fünf Monate lang wird die Bahnstrecke am rechten Rheinufer ab dem 10. Juli gesperrt sein. Die Generalsanierung der Trasse steht an. In dieser Zeit werden auf der 160 Kilometer langen Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden keine Personenzüge fahren. Die Bahn richtet stattdessen Ersatzbuslinien ein. Wer wissen will, wie er in der Bauphase von A nach B kommt, für den hat die DB eine neue Internetseite aufgelegt. Hier das Wichtigste in Kürze. Auf der stellt die Bahn die Liniennetzpläne für die geplanten Ersatzbusverbindungen zur Verfügung. Laut dem Gesamtnetzplan sind es 14 Linien, davon zwei Expresslinien – jeweils eine zwischen Koblenz und Troisdorf sowie zwischen Koblenz und Wiesbaden. Über die Fahrplanauskunft auf sowie über die DB-Navigator-App können Bahnfahrer sich...
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„Wie heißt der Bürgermeister auf Englisch?“ will der Lehrer wissen. Johanna antwortet wie aus der Pistole geschossen: „Burger King!“ Leserwitz von Marie-Luise Wenndorf Senden Sie Ihre Witzvorschläge an: leserwitze@rhein-zeitung.net
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Lokalausgabe der Rhein-Zeitung Redaktionsverbund Nahe: Redaktionsleiter: Marian Ristow (Autorenzeichen: ri, Tel. 0671/257-63). Nachrichtenchefin: Bettina Schäfer (bet, 06781/605-56). Chefreporter: Stefan Conradt (sc, 06781/605-43). Reporter: Harald Gebhardt (hg, 0671/257-50), Rainer Gräff (rg, 0671/257-47), Niels Heudtlaß (nhe, 06781/605-55), Silke Jungbluth-Sepp (sjs, 0671/257-27), Cordula Kabasch (cob, 0671/257-26), Markus Kilian (mki, 0671/257-37), Vera Müller (vm, 06781/605-52), Robert Neuber (ron, 0671/257-28), Lena Reuther (lrh, 0671/257-38), Sascha Saueressig (sig, 06781/ 605-58). Regionalsport: Olaf Paare (Ltg., olp, Tel. 0671/ 257-30), Marco Rosbach (Stv., ros, 02602/160-494). Mirko Bernd (mb, 0671/257-59), Michael Bongard (bon, 0671/257-57), Lukas Erbelding (le, 0671/257-62), Mor...
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Streeck fordert klare Regeln fürs Rauchen
Köln/Wiesbaden. Poppige Aufmachung und süßer Geschmack geben den Ausschlag – und das alarmiert den Bundesdrogenbeauftragten: Jugendliche rauchen wieder mehr. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Demnach hat 2025 fast jeder Zehnte (9,6 Prozent) der 12- bis 17-Jährigen Nikotinprodukte konsumiert – 2021 waren es noch 6,1 Prozent. Vor allem der Konsum von Mehrweg-E-Zigaretten und Nikotinbeuteln habe deutlich zugenommen, obwohl sie extrem ungesund seien und schnell abhängig machten, betonte das BIÖG anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai. In der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen dagegen sank der Anteil der Raucher im betrachteten Zeitraum von 29,8 Prozent auf 26,3 Prozent. Für die „Drogenaffinitätsstudie 2025“ hat das BIÖG von A...
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SV Buhlenberg peilt den ersten Bezirksliga-Aufstieg an
Buhlenberg. Seinen zweiten Anlauf in drei Jahren nimmt der SV Buhlenberg, um über Aufstiegsspiele in die Fußball-Bezirksliga zu klettern. Vor zwei Jahren scheiterte der Verein knapp in der entscheidenden dritten Partie am TSV Bockenau, diesmal soll es gegen den VfL Simmertal klappen. Am Mittwoch (19 Uhr) steigt in Buhlenberg das Hinspiel zwischen den Zweiten der A-Klasse Birkenfeld beziehungsweise Bad Kreuznach. Während der SV Buhlenberg noch nie in der Bezirksliga gespielt hat, waren die Simmertaler, nachdem sie in der ersten „Corona-Saison“ 2019/2020 aus der A-Klasse aufgestiegen waren, nie tiefer als in der Bezirksliga angesiedelt, tummelten sich sogar zwei Spielzeiten lang in der Landesliga. Zuvor kickte der VfL schon von 2007 bis 2014 in der erstmöglichen überkreislichen Spielklasse. ...
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„Classic mobil“ hat noch Termine frei
Rhein-Hunsrück-Kreis. Das Streichtrio des SWR Symphonieorchesters ist im Rahmen von „Classic mobil“ vom 6. bis 10. Juli im Rhein-Hunsrück-Kreis unterwegs und besucht soziale Einrichtungen, Schulen, Kitas und Seniorenheime. Auf dem Programm steht Tanzmusik zum Zuhören und Mitmachen – das Ensemble möchte zeigen, wie früher gefeiert, getanzt und musiziert wurde. Jede 45-minütige Aufführung wird moderiert. Interessierte Einrichtungen können sich noch um kostenfreie Konzerte bewerben: per E-Mail an musikvermittlung@swr.de red
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Leuchtturmprojekt erreicht Meilenstein
Hoppstädten-Weiersbach. Am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) der Hochschule Trier wurde ein bedeutender technologischer Meilenstein erreicht: Eine Anlage zur Herstellung von Metallpulvern nach dem VIGA-Verfahren (Vakuum-Inertgas-Verfahren) ist erfolgreich aufgebaut und in Betrieb genommen worden. Damit setzt der Campus neue Maßstäbe in der nachhaltigen Materialproduktion für die additive Fertigung. Im Zentrum der Anlage steht ein innovativer Prozess: Metallische Abfälle werden zunächst induktiv aufgeschmolzen und anschließend mithilfe von Gas verdüst. Besonders hervorzuheben ist der konsequent nachhaltige Ansatz: Der gesamte Prozess läuft mit grünem Strom. Auch die eingesetzten Gase werden unter Nutzung erneuerbarer Energien hergestellt. So entsteht „klimaneutrales Metallpulver“, welches insb...
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Herausgeber und Verlag:Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz Verleger: Walterpeter TwerGeschäftsführer: Thomas Regge Chefredakteur: Lars Hennemann. Stellvertretender Chefredakteur: Thomas Haag.Mitglieder der Chefredaktion: Nina Borowski, Maximilian Eckhardt (beide Digitales), Dirk Kurz (Redaktionsmanage-ment). Leitende Redakteure: Themenmanagement: Tim Kosmetschke, Anke Mersmann. Lokales: Markus Gerhold. Chef vom Dienst: Jörg Peter Herrmann. Sonderaufgaben: Petra Mix. Zentralredaktion, Produktion: Jochen Dick, Kathrin Hohberger (beide Ltg.), Alessandro Fogolin, Dr. Jörg Hilpert, Christian Kunst, Stefanie Lanzerath, Barbara Malik, Sven Sabock. Reporter: Claus Ambrosius (Ltg. Kultur, 0261/892-247), Dirk Eberz (Tel. 0261/892-237), Cordula Sailer-Röttgers (0261/892-187), Stefan Schalles (0261/892-2...
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Von Lagos in die deutsche Hauptstadt
Idar-Oberstein. Rah and the Ruffcats sind einer Höhepunkte der diesjährigen Idar-Obersteiner Jazztage, die vom 5. bis zum 7. Juni in der Idarer Fußgängerzone über die Bühne gehen. Die Band spielt am Freitag, 5. Juni, ab 20 Uhr auf der Marktplatz-Bühne. Als eine der gefragtesten und musikalisch versiertesten Bands in der deutschen Live-Musikszene sind die Berliner Ruffcats so etwas wie eine Institution. Die achtköpfige Gruppe, die sich aus einigen der angesehensten Session-Musiker des Landes zusammensetzt, bündelt ihre vielfältigen Einflüsse. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 und durch ihre Live-Jams im Bohannon Soul Club in Berlin haben sich die Ruffcats als Begleitband für Künstler wie Georgia Anne Muldrow, Sweet Charles, Lady Alma, Jaguar Wright, Miles Bonny und viele mehr etabliert. Im u...
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Regionalbüro Nassau lädt zum Sommerfest
Nassau. Das Regionalbüro Nassau der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur stellt bei einem Sommerfest am Montag, 1. Juni, seine Arbeitsfelder vor. Zwischen 16 und 21 Uhr ist im Leifheit-Kulturhaus (Obertal 9a) auch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Beiträgen von Matthias Frey, Eva Zöllner, dem Varieté-Regisseur Karl-Heinz Helmschrot und der Tanzfabrik Mittelrhein geplant. Eine Anmeldung per E-Mail an nassau@kulturstiftung-rlp.de ist erforderlich.
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Jan Drebes zur Reform der Pflegeversicherung
Eine schwierige Pflicht – und eine große Chance Die Pflegeversicherung ist selbst zum Pflegefall geworden. In Deutschland erhielten im vergangenen Jahr rund sechs Millionen Menschen Leistungen aus der Versicherung – was eine Verdopplung der Pflegebedürftigen binnen zehn Jahren bedeutet. Weil die Zahl der Einzahler aber längst nicht so stark steigt, gehen Einnahmen und Ausgaben immer weiter auseinander, und das Defizit wächst entsprechend. Eine mögliche Folge? Immer höhere Beiträge, die heute schon viele Menschen überfordern. Es ist also ganz offenkundig, dass es Reformen braucht, um dieses System einer Teilversicherung zu retten. Denn schon immer ging es bei der Pflegeversicherung auch darum, dass es sich nicht um eine Vollkaskoeinrichtung handelt. Die Eigenanteile der Versicherten sind e...
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Regenbogen über Veitsrodt
Diesen Regenbogen hat unser Leser Frank Schröder aus Veitsrodt fotografieren können. Wenn auch Sie ein Foto für unsere Leserfoto-Rubrik haben, das wir auch auf Rhein-Zeitung.de und in sozialen Medien wie Facebook und Instagram nutzen können, dann schicken Sie es uns per E-Mail an idar-oberstein@rhein-zeitung.net. Beachten Sie bitte die Mindestauflösung von 300 dpi. red Foto: Frank Schröder
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Sie möchten Stellung zu Themen unserer Berichterstattung beziehen? Schreiben Sie uns dazu gerne eine Mail an folgende Adresse: leserbriefe@rhein-zeitung.net Leider können wir von den zahlreichen Zuschriften, die uns erreichen, nur einen Teil veröffentlichen, und müssen uns ferner das Recht auf Sinn wahrende Kürzung vorbehalten. Ein Recht auf Abdruck eines Leserbriefs besteht nicht. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Leserbrief nicht länger als 2500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) ist und Ihren vollständigen Namen sowie für etwaige Rückfragen Ihre Telefonnummer enthält. Anonyme Zuschriften veröffentlichen wir nicht. Als Einsender erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name und Ihr Wohnort in der Zeitung und im Internet veröffentlicht und archiviert werden. Ihre Zuschrift sollte sich a...
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Carla Hinrichs in Koblenz
Koblenz. Die „Letzte Generation“ gehört wohl zu den kontroversesten Bewegungen der jüngeren deutschen Geschichte. Auf Straßen und Rollfeldern klebten sich deren Mitglieder fest, um durch die „Störung des Alltags“ auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam zu machen. Eine Protestform, die nicht überall auf Gegenliebe stieß: 2023 geriet die Gründerin des Klimabündnisses, Carla Hinrichs, sogar ins Visier der Behörden. Polizeibeamte durchsuchten ihre Wohnung, am Landgericht München droht der 29-Jährigen nun nach Paragraf 129 ein Strafverfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung – und damit eine jahrelange Haftstrafe. Ihren Blick auf die Klimakrise, aber auch die Kritik am Handeln des Staates hat Hinrichs nun in ihrem Buch „Meine verletzte Generation. Wie der Staat uns alle verrät“ verar...
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27. Mai
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SC Idar-Oberstein ist aus der Oberliga abgestiegen
Mainz-Gonsenheim. Als Niklas Baus die Kugel in der 52. Minute zum 2:0 über die Linie stocherte, da sah es so aus, als könnte die schlimme Saison für den SC Idar-Oberstein ein gutes Ende nehmen. Der Sieg beim SV Gonsenheim schien zum Greifen nah und damit auch die Chance, den Klassenverbleib am Samstag zu Hause doch noch hinzubekommen. Eine Dreiviertelstunde später war der SC nach einer 2:4-Niederlage aus der Fußball-Oberliga abgestiegen. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff versammelte Trainer Marco Reich die Mannschaft vor der Tribüne zum obligatorischen Kreis und stellte fest, dass das Spiel in Gonsenheim ein Spiegelbild der Saison gewesen sei. „Verletzungen, Torwartfehler, keine Fitness, keine genügende Einstellung, kein unbändiger Wille“, kritisierte der Coach und stellte fest, dass im La...
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27. Mai
2026,
Westerwälder Zeitung
Wie Kubicki die Krise der FDP beenden will
Berlin. Der designierte FDP-Chef Wolfgang Kubicki lehnt im Interview mit unserer Zeitung Brandmauer-Debatten ab, will aber keine AfD-Regierung wählen oder tolerieren – und erklärt, wie er frühere FDP-Wähler aus dem AfD-Lager zurückgewinnen will. Was laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ein schwieriges Unterfangen werden dürfte: Demnach traut nur jeder Vierte (25 Prozent) der FDP ein politisches Comeback mit neuer Spitze zu und 66 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die Partei den Sprung über die 5-Prozent-Hürde schafft. Herr Kubicki, die Republik diskutiert gerade über die Rente mit 70. Sie sind 74 und wollen trotzdem am kommenden Wochenende neuer FDP-Chef werden. Warum? Auf jeden Fall nicht wegen der Rentendiskussion und der Aufforderung des Kanzlers, dass wir a...
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